Beim Ausbau der Güterzugstrecke „Betuwe“ wird das Thema Sicherheit in skandalöser Weise ganz offensiv missachtet

 

09.02.2015

Eisenbahn-Bundesamt EBA lehnt erneut selbst minimalste Sicherheitsmaßnahmen ab, obwohl diese von allen Feuerwehren und Kommunen gefordert werden.

Pressemeldung der Feuerwehr
zu finden unter ...Aktuell...

 

24.10.2014
Eisenbahnbundesamt EBA lehnt Sicherheitsmaßnahmen ab



Die von Feuerwehr und Kommunen geforderten Sicherheitsmaßnahmen sind laut Eisenbahnbundesamt EBA nicht nötig,
weil es sich um keine besondere Strecke handelt, und wurden am 24.10.2014 auf der Sicherheitskonferenz in Oberhausen vom EBA komplett abgelehnt.


Brief vom 11. November 2014 im Download und zu Ansicht in Rubrik  Offene Briefe 


 


 

Zug-Zählung 2014 Voerde:
8% aller Waggons, also fast
jeder 12. Waggon ist Gefahrgut

www.betuwe-voerde.de

Täglich schon heute rund 200 Waggons mit oranger Gefahrgut-Kennzeichnung



 

ARD berichtet
Rollende Gefahr auf unseren Schienen



 

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Schon in den Jahren zuvor zeichnete sich ab,
dass sich Deutsche Bahn AG, Eisenbahn Bundesamt EBA sowie 
Bundes- und Landesverkehrsministerium das Thema verharmlosen und Fakten ignorieren:   

 

Trotz dem Versprechen "höchster internationale Sicherheitsstandards" des Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bahn AG werden die von den Feuerwehren geforderten technischen Maßnahmen nicht gebaut.

Die ausführende Tochtergesellschaft DB Projektbau GmbH weiß nicht, was auf dieser Strecke später transportiert wird. Und will es nicht wissen.

Dieses offene Bekenntnis auf einer Informations­Veranstaltung der Bahn am 8. Oktober 2013 in Voerde löst Entsetzen, Empörung und Fassungslosigkeit aus.


Die Planer wissen also nicht, was auf den Gleisen rollen wird, berufen sich bei ihrer Planung auf gesetzliche Standards, die es gar nicht gibt und ignorieren außerdem seit langem öffentliche und aktenkundige Proteste aller lokalen Feuerwehren.

 
Die Niederlande wollen Gefahrgut von der Straße auf die Schiene bringen - deswegen ist die Betuwe-Route eine Gefahrgut-Trasse. Das wird in den Niederlanden  offen kommuniziert. Über die Hälfte der Waggons auf der Betuwe werden Gefahrgüter geladen haben. Die Gleisanlagen und Verladestationen sind deshalb entsprechend gesichert. Die Deutsche Bahn AG ignoriert das und bürdet den deutschen Anwohnern Risiken auf, die eigentlich die Transportgesellschaften bezahlen müssten.

Im Gegensatz zu unzureichenden Plänen der DB Projektbau GmbH hat der Vorstandsvorsitzender Deutschen Bahn AG, Herr Dr. Rüdiger Grube, am 26. Juli 2013 in Rees auf dem Betuwe-Gipfel öffentlich für die Betuwe-Güterzugtrasse "höchste internationale Sicherheitsstandards" versprochen.


 
Der Verband der Bürgerinitiativen fordert vom Vorstandsvorsitzenden ein klares Bekenntnis zu seinem Versprechen und klare Anweisungen für seine Planungs-Gesellschaften.

Den offenen Brief an Herrn Dr. Grube vom 14. Oktober 2013 finden Sie hier oder bei den Pressemeldungen
  

 

Auch das Land NRW kommt
seiner Verantwortung nicht nach.

Die Kommunen tragen allein die Verantwortung für die Sicherheit, obwohl Sie nicht
 vom Transport profitieren. 

Wesentliche Beschlüsse des Bundesverfassungsgerichtes oder des Bundesverwaltungsgerichtes werden nicht vom Land NRW umgesetzt. 

Das NRW-Innenministerium belehrt den Bürgermeister von Voerde: Für die Sicherheit sind alleine die Kommunen verantwortlich.


 

Die Bahn verdient Geld,
die Anwohner zahlen lebenslang.

 

Eine Schande ist das,
vom Land NRW auch noch gewollt!  


 

 

 

 

So berichtet die Presse:



Rheinische Post
 

DER WESTEN

 

So berichten  ZDF  ARD und  WDR: 



ARD - Rollende Gefahr auf unseren Schienen



Unsere Meinung: DB Netz AG gefährdet Anwohner

 

 

 

In der Schweiz und anderen Ländern gibt es gravierende Beschränkungen für den Bahntransport von Flüssig-Chlor. In Deutschland fehlen Regelungen, was die DB Netz AG schriftlich in einem Brief an den Bundestagsabgeordneten Dr. Krüger bestätigt.  

Wir sind autorisiert, diesen Brief zu veröffentlichen und haben zu diesem Brief eine persönliche Meinung: 

Die DB Netz AG gefährdet nach Auffassung betroffener Bürgerinitiativen durch die Nichtumsetzung der von den Feuerwehren geforderten Sicherheitsmaßnahmen Hunderttausende Anwohner der Bahnstrecke Emmerich-Oberhausen vorsätzlich. 


Ein Dialog mit Politik, Kommunen und Bürgern reicht nicht bei Kenntnis des Gefahren-Potenzials z.B. von Chlor.


 


 

Leider nicht mehr online abrufbar, aber wirklich gesendet:
 



ZDF  Wiso - Reportage 2013

 

 

 ARD - Unfälle vorprogrammiert 2013

 

 

 WDR über Unfall Gladbeck 2013


 

 


 

 

 

 Chlor - Transporte:Fehlende Regelungen in Deutschland


 

Unsere Meinung: DB Netz AG gefährdet Anwohner

  

In der Schweiz und anderen Ländern gibt es gravierende Beschränkungen für den Bahntransport von Flüssig-Chlor. In Deutschland fehlen Regelungen, was die DB Netz AG schriftlich in einem Brief an den Bundestagsabgeordneten Dr. Krüger bestätigt.  

Wir sind autorisiert, diesen Brief zu veröffentlichen und haben zu diesem Brief eine persönliche Meinung: 

Die DB Netz AG gefährdet nach Auffassung betroffener Bürgerinitiativen durch die Nichtumsetzung der von den Feuerwehren geforderten Sicherheitsmaßnahmen Hunderttausende Anwohner der Bahnstrecke Emmerich-Oberhausen vorsätzlich. 


Ein Dialog mit Politik, Kommunen und Bürgern reicht nicht bei Kenntnis des Gefahren-Potenzials z.B. von Chlor.


 


 

 

 


 

 

 

  

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